Overath, 24. November 2020 Die BAHSYS GmbH und die BARLOG Plastics GmbH gehen zusammen. Die BAHSYS GmbH gilt als versierter Anbieter von Problemlösungen für die ganze Kunststoffbranche von der Unterstützung bei der Entwicklung erster Designideen bis zur kompetenten Begleitung beim Eintritt in die Großserie, die BARLOG Plastics GmbH ist ein renommierter Experte mit jahrzehntelanger Erfahrung in Herstellung und Vertrieb von High Performance-Polymeren für den Einsatz in besonders hochwertigen Kunststoff-Produkten. Beide Firmen haben ihren Sitz in Overath bei Köln. Mit dem Stichtag des Handelsregistereintrags am 16. November 2020 werden sie unter dem Dach der BARLOG Plastics GmbH weitergeführt. Die BARLOG Plastics GmbH übernimmt alle Rechte und Pflichten der ehemaligen Schwester rückwirkend bis zum 1. Januar 2020.

Mit der Zusammenlegung der bisher getrennt firmierenden Aktivitäten unter einem gemeinsamen Dach folgt die Geschäftsführung der Wahrnehmung vieler Partner in der Kunststoffbranche, die beide Unternehmen mehr und mehr als Einheit begriffen haben – nicht zuletzt, weil sich ihre Angebote immer effektiver ineinander verzahnt hatten.

Für die Kunden ändert sich durch die bereits seit 2019 detailliert geplante und vorbereitete Zusammenlegung in der Tat wenig, abgesehen von diversen organisatorischen Erleichterungen. Das umfassende Angebot eng aufeinander abgestimmter Leistungen und die Ansprechpartner bleiben dieselben.

Immer bessere Technik erforderte immer engere Koorperation

„Die BAHSYS GmbH wurde vor rund 12 Jahren als unabhängiges Unternehmen gegründet, um die darin gebündelte Dienstleistungskompetenz scharf vom bisherigen Materialgeschäft zu trennen“, erläutert Boris Korlatzki, kaufmännischer Geschäftsführer der BARLOG Plastics GmbH. „Mit der zunehmenden Weiterentwicklung der Kunststoff-Verarbeitungstechnik und unserer Expertise stellte sich jedoch heraus, dass die Angebote beider Unternehmen im Interesse unserer Kunden weitaus enger ineinandergreifen mussten als zu Beginn gedacht. Wer auf wirtschaftlich konkurrenzfähige Produktionsverfahren und eine hohe Produktqualität angewiesen ist, kann zum Beispiel Design und Werkstoffauswahl nicht mehr getrennt von der Prozessentwicklung sehen.“

Spätestens gegen Ende des vergangenen Jahrzehnts wurde daher klar: Hier herrscht Handlungsbedarf. „Unser Anspruch war immer, unsere Kunden von der Idee bis zur Serie, von Machbarkeitsstudien, Werkstoffauswahl und dem Bau erster Prototypen, über Werkzeugbau und Spritzguss bis zu Vorserienfertigung und Prozessentwicklung bestmöglich zu begleiten“, fasst Boris Korlatzki einen kleinen Teil des umfassenden BARLOG-Angebots zusammen. „Dies kann nun ohne Stabübergabe vom einen zum anderen Teil der ‚Barlog-Gruppe‘ viel reibungsloser ablaufen als bisher.“

Ohne „Stabübergabe“ schneller zu Resultaten

Als ein Beispiel für viele nunmehr wegfallende Reibungsverluste führt BARLOG Plastics CFO Korlatzki, intern auch für die Betriebsorganisation zuständig, den Betrieb des hauseigenen Analyselabors an. Dieses war der ehemaligen BAHSYS GmbH zugeordnet, widmete einen Großteil seiner Arbeit aber auch Materialproben der Schwesterfirma – gegen Rechnungen, die nun wegfallen.

Aber auch nach außen hin warf die Spaltung des BARLOG-Kosmos in zwei Teile mit jeweils eigener Verwaltung bis hin zu eigener Kontierung und Rechnungserstellung bei letztlich gemeinsamem Marktauftritt bei Kunden zuletzt Fragen auf, die nun gelöst sind.

Mitarbeiter ziehen nun noch stärker an einem Strang

„Wo wir bisher mit angezogener Handbremse gefahren sind, schalten wir nun den Turbo hinzu“, betont Korlatzki. „Zum einen, weil die Zusammenlegung bedeutet, dass unsere Kunden noch schneller als bisher schon zu ihren Resultaten kommen. Gleichzeitig nehmen wir die Entscheidung zum Anlass, die Firma noch weiter zu optimieren, etwa durch die Einführung eines gemeinsamen, neuen Warenwirtschaftssystems. Auch das wird uns zu einem noch schlagkräftigeren und beweglicheren Partner unserer Kunden machen.“

„Vor allem aber erhoffe ich mir einen Energieschub durch den gemeinsamen, neuen Spirit der bisher getrennt agierenden BARLOG-Mitarbeiter, die nun noch mehr als bisher an einem Strang ziehen werden. Für unsere Kunden kann das nur gut sein“, so Korlatzki.