BARLOG macht den XBAR3 fit für den Markteintritt

Mit protosys® Rapid Tooling und Prüflabor zum fertigen Fitnessprodukt

350 Muskeln setzt der Schwingstab XBAR3 im menschlichen Körper in Bewegung. Laut Hersteller „erinnert sein Aufbau an die kraftvollen Schwünge eines Adlers, der mit einem effizienten Kraftaufwand schwerelos durch die Luft gleitet“ – und genau das ist das Prinzip. Der handliche Griff des XBAR3 ermöglicht verschiedene Trainingsvarianten mit jeweils zwei oder drei Schwingstäben aus Fiberglas an den Seiten. Zusätzlich kann das Trainingslevel durch einen Wechsel der Schwingrichtung gesteigert werden. Ohne große Anstrengung werden dabei die Muskelpartien stimuliert und trainiert. Doch bis hierhin war es ein weiter Weg, der im Höchsttempo beschritten werden musste.

Die Aufgabenstellung war eine große Herausforderung: In kürzester Zeit sollte ein einfach zu bedienendes, mehrfunktionales Trainingsgerät für den Markteintritt konzipiert werden, das gleichzeitig absolute Sicherheit für den Nutzer gewährleistet. Lösung: Die protosys®-Technologie für serienreife Prototypen. Hierbei werden im Spritzgussverfahren aus freiwählbaren thermoplastischen Werkstoffen, gemäß der vorher kalkulierten Perfomance, Bauteile hergestellt. Die Methode in Form des Rapid Tooling ermöglicht schnelle und preiswerte Ergebnisse nah an der Serienqualität. Sollten noch Änderungen am Bauteil nötig sein, können diese in unsere Formeinsätze aus Aluminium leicht eingebracht und in das spätere Serienwerkzeug übertragen werden. Die von BAHSYS angewendete Hybridtechnik zur Anbindung der Glasfiberstäbe an die Kupplungsmechanik versprach von Anfang an maximale Sicherheit bei niedrigsten Herstellungskosten in der Serie.

In jeder Phase der Vorserienherstellung waren die unterschiedlichen Komponenten miteinander kompatibel und landeten jeweils in kürzester Zeit auf dem Teststand. Im Prüflabor wurde der XBAR3 auf alle wichtigen Kriterien getestet. Hierzu wurde eigens ein spezieller Prüfstand konzipiert, mit dessen Hilfe das Fitnessgerät auf Festigkeit und Beständigkeit getestet wurde.

Das erste Ergebnis ergab eine Schwachstelle am Griff. Diese korrigierten wir dank der entwicklungsbegleitenden Prüfung in Verbindung mit einer Geometrieoptimierung kostengünstig und schnell im protosys®-Verfahren. Nach erfolgreichem Abschluss der Dauerversuche war auch die Serientauglichkeit der Bauteile sichergestellt. Das Sportgerät konnte somit innerhalb kürzester Zeit in den Markt eingeführt werden und ist heute nicht nur erfolgreich im Handel, sondern erfüllt die hohen Ansprüche in Bezug auf Haltbarkeit, Verwendungszweck und Komfort.

PS: protosys® Rapid Tooling ist nur ein Modul in unserem umfangreichen Angebot für Produktentwickler. Gleiches gilt auch für Das Prüflabor. Werfen Sie doch mal einen Blick in unsere Übersicht aller Services.