Messmethoden

Zu unserem Portfolio gehören die Digitalisierung via Computertomographie und die optische Vermessung mittels Streifenlichtprojektion.

 

Computertomographie

Bei der Computertomographie geht es im Wesentlichen darum, räumlich ausgedehnte Körper einschließlich ihrer innen liegenden Strukturen mithilfe von Röntgenstrahlung messtechnisch zu erfassen. Erreicht wird eine räumliche Vermessung mithilfe von vielen 2D „Bildern“, auch Absorptionsprofile genannt, welche zu einem dreidimensionalen Abbild des Körpers zusammengefügt werden. Absorptionsprofile entstehen bei Bestrahlung des Prüfkörpers durch Röntgenstrahlung. Die benötigte Röntgenstrahlung entsteht in einer Röntgenröhre, in welcher im Vakuum Elektronen von einer Glühwendel aus beschleunigt werden und anschließend auf eine Kathode treffen und dort stark abgebremst werden. Dabei entsteht unter anderem Röntgenstrahlung.

Die Röntgenstrahlung wird in Form eines Kegelstahls auf das Objekt gelenkt und trifft dahinter auf einen Röntgentomographiesensor. Für einen hochauflösenden CT Scan werden einige hundert bis wenige tausend solcher Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven benötigt. Dazu befindet sich das Objekt auf einem Drehteller. Je nach Beschaffenheit des Materials treten unterschiedlich starke Absorptionen auf. Mithilfe von mathematischen Verfahren lassen sich die einzelnen Bilder übereinanderlegen und in speziellen Programmen aus den Voxeldaten zu einem Volumen rekonstruieren.

 

Voxel sind Volumenbildpunkte, welche Informationen der lokalen Strahlungsabsorptionen in einem Raster im Raum beinhalten. Dunkle Voxel repräsentieren Bereiche mit niedriger Absorption z.B. Luft, helle Voxel zeigen Bereiche mit hoher Absorption an.

 

Ihre Vorteile der CT:

  • Schnelle und hochpräzise Digitalisierung von mehreren Teilen gleichzeitig möglich

  • Vollständige Erfassung auch von hinterschnittigen Bereichen und Bohrungen

  • Gewinn von Informationen aus dem Inneren der Bauteile

 

Streifenlichtprojektion

Mit Hilfe der optischen Vermessung mittels Streifenlichtprojektion lassen sich die Oberflächen eines Bauteils erfassen und zu einem 3D – Modell zusammensetzen.

Das Gerät besteht aus zwei Kameras und einem Projektor, welcher ein streifenförmiges Muster auf das zu erfassende Bauteil wirft. Das Muster wird in mehreren Projektionen aus verschiedenen Winkeln auf das Bauteil abgebildet, bis dieses rundum erfasst ist. Durch die Verzerrungen des Musters durch die Kontur und der unterschiedlichen Größe der Streifen je nach Positionierung der Kamera im Raum, kann durch rechnergestützte Verfahren ein dreidimensionales Modell rekonstruiert werden. Dieses liegt dann wieder im praktischen STL – Format vor, welches für die weitere Verarbeitung dient.

Da der Scanner frei beweglich ist, lassen sich so auch sehr große Bauteile berührungslos und präzise digitalisieren.

 

Ihre Vorteile der SP:

  • Präzise Digitalisierung von großen Bauteilen durch großen Scanbereich

  • Digitalisierung ist mit nahezu allen Materialien möglich