Digitalisierung

Sowohl das Verfahren der Computertomographie als auch die Streifenlichtprojektion bieten die Möglichkeit Ihre Bauteile zu digitalisieren. Ergebnis beider Verfahren ist eine 3D – Punktewolke bestehend aus mehreren Millionen Punkten, welches sich dann mit geringem Aufwand ins praktische STL – Datenformat überführen lässt. Dabei werden die Punkte zu Dreiecken verknüpft und mit einer orientierten Fläche versehen.

 

 

Neben der Nutzung der Daten für die Vermessung und zerstörungsfreie Prüfung können diese als digitales Rückstellmuster dienen.

Besonderer Vorteil der CT ist darüber hinaus, dass die Daten ohne aufwendige Nachbearbeitung für die additive Fertigung verwendet werden können. Durch die vollständige Durchstrahlung im CT werden sämtliche Geometrien ohne Löcher oder Fehlstellen erfasst und stehen nach der Umwandlung ins STL – Format sofort für den 3D – Druck zur Verfügung (z.B. für die Beschaffung von Ersatzteilen).

Werden doch noch CAD – Daten vom Bauteil benötigt, dienen die STL – Daten als Grundlage für das Reverse Engineering. Das Verfahren, auch Flächenrückführung genannt, ist die Umkehrung des Entwicklungsprozesses von einem bestehenden Bauteil zurück zu den Konstruktionsdaten. Mit Hilfe der realen Daten aus der Digitalisierung wird das Bauteil hoch präzise nachkonstruiert und steht im Anschluss für die Weiterverarbeitung (Zeichnungsableitung, Geometrieänderungen, CAM, etc.) bereit.