Merkel und Obama begeistert vom Rinspeed Etos

Beim Messerundgang anlässlich der Eröffnung der Hannover-Messe begutachteten US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel unter anderem das Concept Car „Etos“ des Schweizer Unternehmens Rinspeed und zeigten sich beeindruckt von dem visionären Design und der Technik des selbstfahrenden Automobils. Die BARLOG Gruppe ist an dem Projekt beteiligt und hat mit ihrer innovativen Keballoy 3D-Technologie die Frontblende mit 3D-Effektlackierung gestaltet hat.

US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel haben am Sonntag den 24. April offiziell die Hannover-Messe 2016 eröffnet. Über 5.000 Industrieunternehmen aus 70 Ländern stellen hier ihre Innovationen zum Thema digitales Zeitalter und Industrie 4.0 aus. Die Staatschefs nahmen sich auch die Zeit für eine Ausstellungsbesichtigung. Unter anderem begutachteten sie dabei das Concept Car „Ʃtos“ des Schweizer Unternehmens Rinspeed. Obama und Merkel zeigten sich beeindruckt von dem visionären Design und der Technik des selbstfahrenden Automobils. Mitbeteiligt an dem Projekt ist der deutsche Kunststoffexperte Barlog, der mit seiner innovativen Keballoy 3D-Technologie die Frontblende mit 3D-Effektlackierung versehen hat. „Insbesondere in der Automobilindustrie, wo oft emotionale Faktoren die Kaufentscheidung beeinflussen, bietet die Technologie einen echten Wettbewerbsvorteil“, sagt Peter Barlog, Geschäftsführer von Barlog Plastics. Keballoy 3D ermöglicht Unternehmen individuelle Effektlackierungen für ihre Produkte – und das in allen Branchen, wo sichtbare Kunststoffteile zum Einsatz kommen.

Einzigartigkeit trotz Serienfertigung in der Automobilindustrie

Beim Automobilkauf stehen dem Kunden oft nur begrenzte Auswahlmöglichkeiten wie die Lackfarbe und wenige Designvarianten zur Verfügung. Eine zusätzliche Individualisierung ist mit hohen Kosten in der Produktion verbunden. Doch der Wunsch nach weiteren Variationsmöglichkeiten beim Kunden steigt. Mit der Keballoy 3D-Technologie von Barlog lassen sich im Spritzgussverfahren kostengünstig und in hoher Stückzahl Bauteile mit technischen Thermoplasten herstellen. Das Material wird mit speziellen Füllstoffen ausgestattet, die es ermöglichen durch Magnetismus Informationen in der Oberfläche zu speichern – vom Grundprinzip ganz ähnlich einer Audiokassette. In einem zwischengeschalteten Prozess wird das gewünschte Design magnetisch in die Oberfläche eingebracht. Mit vernetzter und automatisierter Produktionstechnologie kann anschließend jedes Kunststoffteil mit einem individuellen Design ausgestattet werden. „Mit wenig Aufwand und vergleichsweise geringem Kostenaufwand sorgt Keballoy 3D für ein individuelles Erscheinungsbild in der Serienfertigung“, erläutert Peter Barlog. „Das Bauteil ist dabei mit seiner 3D-Optik nicht nur ein echter Hingucker, sondern setzt auch qualitativ Maßstäbe.“  

Rinspeed „Etos“: Mut zur Innovation

Das Schweizer Unternehmen Rinspeed präsentiert seit 1991 jährlich Concept Cars. Im Fokus stehen bei den Fahrzeugen der Fahrer und die Insassen, die von den innovativen und emotionalen Features angesprochen werden. Der neue Rinspeed „Etos“ vereint das Thema selbstfahrendes Auto mit vielen optischen Highlights und technischen Spielereien: Hierzu gehören beispielsweise das automatisch falt- und einziehbare Lenkrad im Innenraum, ein selbstlernendes Infotainmentsystem, acht HD-Kameras zur lückenlosen Überwachung der Umgebung oder die bordeigene Drohne zur Aufnahme von Spritztouren aus der Vogelperspektive nebst Landeplattform im Heck. Barlog beteiligt sich an dem futuristischen Fahrzeug in Form der Frontblende zwischen den Scheinwerfern mit 3D-Effektlackierung. „Die Beteiligung am „Etos“ mit der Keballoy 3DTechnologie ist ein hervorragendes Beispiel zur Verwendung solcher Bauteile in der Automobilindustrie, aber auch ganz allgemein für den Einsatz von 3D-lackierten Kunststoffkomponenten“, kommentiert Barlog die Zusammenarbeit. „Wir wollen hiermit auch darauf aufmerksam machen, dass Mut zur Innovation und Individualisierung nicht zwangsläufig mit hohen Kosten verbunden ist.“