Schadensanalyse für Kunststoffe

Schadensanalysen sind sowohl im Fall eines Ausfalls beim Kunden, als auch im Entwicklungsstadium äußerst wichtig, um Fehler zu erkennen und im weiteren Prozess ausschließen zu können. Die Ermittlung der Ursache hat daher stets eine hohe Priorität. Für Schadenanalysen ist es wichtig möglich viel über den Ausfall des Bauteils zu erfahren. Dazu zählen zum Beispiel wirkende Kräfte, Umgebungsklima, Art und Dauer der Einwirkung von Medien, Einbausituationen, Regelmäßigkeit des Auftretens des Schadens, Materialchargen, konstruktive Änderungen am Bauteil und vieles mehr. Nicht immer sind alle Informationen verfügbar, aber je mehr man weiß desto besser lässt sich die Vorgehensweise für die Untersuchung eingrenzen und desto zielführende kann die Schadensanalyse durchgeführt werden. Die Art und Reihenfolge der eingesetzten Methoden hängt vom jeweiligen Einzelfall ab. Häufig finden verschiedenste mikroskopische Methoden wie Stereomikroskop, REM, Schliffe und Dünnschnitte Anwendung. Aber auch Methoden zur Werkstoffidentifikation (Materialanalyse) oder andere analytische Verfahren zu Materialschädigung sind in vielen Fällen hilfreich bei der Ursachenanalyse.

 

Hier finden Sie einen Anwenderbericht über eine Schadensanalyse an einer Sanitärarmatur aus PPA.