Regulatorische Prüfungen für Kunststoffe und andere Materialien

Für Kunststoffe und andere Materialien gibt es eine Reihe von gesetzlichen Vorschriften und Vorgaben, die Material- und Bauteilhersteller einhalten müssen. Neben kritischen Inhaltsstoffen, die z.B. in der Reach-Verordnung (Nr. 1907/2006) oder der RoHs-Richtliche (2011/65/EU) geregelt werden gibt es auch Vorschriften zu Inhaltsstoffen und Migrationswerten für Materialien, die in Kontakt mit Trinkwasser und Lebensmittel kommen. Die Verordnung 1935/2004 ist eine übergreifende Verordnung der EU zur Regelung von Materialien und Gegenständen, die dazu bestimmt sind mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen. Die Verordnung 10/2011 ist eine daraus abgeleitete Einzelverordnung, die spezielle Regelungen für Kunststoffe trifft. In dieser Verordnung wird geregelt, welche Stoffe bei der Herstellung von Kunststoffen für den Einsatz im Lebensmittelkontakt verwendet werden dürfen, wie die hergestellten Bauteile geprüft werden müssen und welche Grenzwerte (=(spezifische) Migrationswerte) nicht überschritten werden dürfen.

Im Trinkwasserbereich existiert darüber hinaus die KTW-Leitlinie des Umweltbundesamtes, welche Prüfungen für Bauteile im Trinkwasserkontakt beschreibt und ebenfalls Grenzen definiert. Weiterhin werden Bauteile im Trinkwasserkontakt auf die Eignung zum Mikrobenwachstum nach DVGW Arbeitsblatt W270 geprüft.

Andere Länder andere Sitten… und Gesetze: Für die USA, Frankreich, Großbritannien gelten je nach Fall andere Gesetze. Wenn Sie Unterstützung im Dschungel von KTW, FDA, NSF, WRAS, etc. benötigen, sprechen Sie uns gerne an.

 

Ihr Team des BAHSYS – Prüflabors